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Unsere Mitarbeit in der CEDAW-Allianz

Im November 2015 schlossen sich auf Initiative des Deutschen Frauenrates 38 zivilgesellschaftliche Organisationen zur CEDAW-Allianz zusammen und auch die Bundesvereinigung Trans* (BVT*) ist in der Allianz Mitglied.
Verbindendes Element ist ihr Engagement für Gleichstellung, Frauen- und Menschenrechte. Ziel der Allianz ist die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur „Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ (CEDAW) in Deutschland. Die Bundesrepublik Deutschland hat die Frauenrechtskonvention CEDAW (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women) bereits 1985 als verbindliches Menschenrechtsabkommen anerkannt.

Gemeinsam hat die CEDAW-Allianz ein Jahr lang ihre politischen Forderungen gesammelt und ausformuliert, um dem CEDAW-Ausschuss, der die Einhaltung des UN-Übereinkommens überwacht, ihre eigene Sicht der Situation in Deutschland aufzuzeigen und den Druck auf die Bundesregierung zur Berücksichtigung des UN- Antidiskriminierungsabkommen zu erhöhen. Der Alternativbericht ist nun fertiggestellt und liegt dem CEDAW-Ausschuss seit Ende 2016 vor.

Durch die Beteiligung der Bundesvereinigung Trans* an der CEDAW-Allianz ist es gelungen der Bundesregierung gegenüber auch trans*-spezifische Probleme zu benennen und in dem nun vorliegenden Alternativbericht auch Trans*Themen als integrativen Bestandteil von Frauen-, Menschenrechts und Gleichstellungspolitik zu verankern.

Im Rahmen der Erhebung der politischen Forderungen an die Bundesregierung brachte die BVT* die Reform des Transsexuellenrechts (TSG) und ein Verbot von geschlechtsverändernden Eingriffen an nicht einwilligungsfähigen intergeschlechtlichen Kindern in den Katalog ein.

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