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AGen

Die AG Gesundheit

Die Arbeitsgemeinschaft mit dem Schwerpunkt auf Gesundheitspolitik und –versorgung erarbeitet und entwickelt Leitlinien und andere Veröffentlichungen im Kontext zum körperlichen und geistigen Wohlergehen von trans* Personen. In diesem Zusammenhang haben AG-Mitglieder unter anderem in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) an den Leitlinien für Erwachsene mitgearbeitet und beteiligen sich in der AWMF auch an der Leitlinienentwicklung für Kinder und Jugendliche. Die AG Gesundheit hat im Rahmen eines partizipativen Arbeits- und Entwicklungsprozesses das Policy Paper Gesundheit erstellt und herausgegeben und die Broschüre „Trans*Rat: Wundheilung und Narben“ unterstützt.

Darüber hinaus half die AG bei der Organisation von Community Hearings zur Erarbeitung der Erwachsenen-Leitlinien, beteiligte sich am Fachgespräch der Interministeriellen Arbeitsgruppe Gesundheit und an der Kommentierung zur Neufassung der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11).

Bei Interesse oder Fragen und Anregungen gerne eine Mail an: info(at)bv-trans.de

 

AG Kinder- und Jugendliche

Der Bereich der Jugendarbeit ist in der BVT* derzeit weitgehend deckungsgleich mit dem Projekt „TRANS* – JA UND?!“.
Künftiges Ziel ist eine Vernetzung aller bestehenden Projekte in der Trans*Kinder- und Jugendarbeit, um größeren Einblick in die jeweilige Arbeit zu gewinnen und dadurch Best-Practice-Erfahrungswerte zu gewinnen, die dann wiederum auf andere neue und bestehende Projekte mit trans* Jugendlichen übertragen und weitergegeben werden können.

Die AG Öffentlichkeitsarbeit

Ziel der Öffentlichkeitsarbeit der Bundesvereinigung Trans* ist neben der Vermittlung der Ziele und Inhalte der BVT* eine gleichberechtigte, sachlich richtige, differenzierte und nicht diffamierende Berichterstattung mit vielfältigen Narrativen über trans* Personen und ihre Interessen und Lebenssituationen.

Um bei der AG Öffentlichkeitsarbeit mitzumachen muss mensch kein Medienprofi sein, denn das Aufgabenfeld in der Öffentlichkeitsarbeit ist vielfältig. So fällt zum Beispiel auch das Medienmonitoring zu den Aufgaben dieser AG, um auf besondere Entwicklungen oder Berichterstattungen in den Medien reagieren zu können und im Falle herabwürdigender Veröffentlichungen zu Trans*-Themen beispielsweise den Presserat einschalten oder mit einer Gegendarstellung reagieren zu können.

Zudem gehören die Sozialen Medien und Netzwerke längst ganz selbstverständlich zu den Medienkanälen der heuten Zeit dazu. Auch sie müssen mit auf sie angepassten Inhalten bespielt, fortlaufend angepasst und moderiert werden.

Zur internen Abstimmung und Zusammenarbeit in der AG Öffentlichkeitsarbeit nutzen wir besonders häufig das Forum für unsere Textarbeit und den dazugehörigen Informationsaustausch.
Die Mitglieder der AG Öffentlichkeitsarbeit können sich, wenn sie wollen als Gesprächspartner_innen zur Verfügung stellen oder aber auch trans* Interviewpartner_innen der Medien beraten.

Wir arbeiten gemeinsam an den Inhalten der BVT*-Website, erarbeiten Stellungnahmen und Pressemitteilungen, Bild- und Videoinhalte.

Bei Interesse oder Fragen und Anregungen gerne eine Mail an: info(at)bv-trans.de

AG Recht

Die AG Recht hat im Jahr 2016 die Forderungen der bundesdeutschen Trans*-Community zum Thema „Reform des Transsexuellenrechts“ zusammen getragen, die im Policy Paper Recht veröffentlicht wurden. Mitglieder der AG Recht formulierten mit den Vorstand im Frühjahr 2017 auch die Eingabe der BVT* an das Bundesverfassungsgericht zur Frage einer „dritten Option“, einem weiteren Personenstand neben „männlich“ und „weiblich“. Die AG Recht tagt bzw. arbeitet nicht permanent, sondern projektbezogen. Ihre Mitglieder bleiben vernetzt über die Mailingliste <ag-recht-koordination(at)bv-trans.de>

AG Beratung

Wir befassen uns mit Beratung, v.a. community-bezogener Beratung. Dazu wird im Herbst 2017 ein Policy Paper von BVT* erscheinen. Der Kontakt zur AG Beratung ist ag-beratung-koordination(at)bv-trans.de.

Meldet euch gerne dort, wenn ihr mitmachen möchtet!

AG Intersektionalität

In der AG Intersektionalität vernetzen sich trans* Menschen, die daran arbeiten wollen, im Bundesverband Trans* ein Bewusstsein für die Bedürfnisse von mehrfachdiskriminierten trans* Menschen zu schaffen und diesbezügliche strukturelle Hindernisse im Bundesverband abzubauen. Hierbei spielen für uns Bündnisarbeit und Verbündetenschaft (allyship) eine wichtige Rolle. Wir organisieren Fortbildungen zum Thema Intersektionalität im Trans*aktivismus und erarbeiten z.B. aktuell Maßnahmen zur Unterstützung von Trans*sexarbeiter*innen durch den Bundesverband.

Die AG Intersektionalität ist während der dreijährigen Gründungsphase des heutigen Bundesverband Trans* gegründet worden. Sie wurde auf dem zweiten Gründungstreffen des Netzwerks trans*aktiv im Jahr 2014 ins Leben gerufen. In Verbindung damit wurde vom Plenum des Netzwerktreffens eine „Absichtserklärung zu einer intersektionalen,
antirassistischen, selbstermächtigenden, und solidarischen Politik des Netzwerks“ verabschiedet (das genannte Netzwerk ist der heutige Bundesverband Trans*). Mit einer solchen Politik ist gemeint, dass „Vielfältigkeit von Trans*Lebensweisen, Herkünften, Lebensrealitäten und Identitäten und damit verbundene Diskriminierungserfahrungen anerkannt und berücksichtigt werden.“ Außerdem arbeiten wir aktiv darauf hin, dass diese Diskriminierungen überwunden werden.

Die AG vernetzt sich über einen Emailverteiler und spricht ca. einmal im Monat miteinander über eine Telefonkonferenz. Es werden Protokolle angefertigt und für die Arbeit wichtige Dokumente im Online-Forum der Bundesverband Trans* abgelegt. Ihr seid alle herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Eine Mitgliedschaft in der Bundesverband Trans* ist hierfür keine Voraussetzung, aber erwünscht. Bei Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an ag-intersektionalitaet-koordination(at)bv-trans.de.

Die AG Elternschaft ist im Aufbau, wer dabei mitarbeiten will, ist herzlich willkommen und meldet sich bitte bei info(at)bv-trans.de

Unsere Ziele:

  • Aufbau einer handlungsfähigen AG Elternschaft: Aufbau von Kommunikationsstrukturen, Diskussion und Vereinbarung von Zielen und Inhalten
  • Bundesweite Vernetzung von (werdenden) trans* Eltern
  • Erstellen einer Informationsbroschüre für (werdende) trans* Eltern
  • Erstellen eines Policy Papers zum Thema trans* Elternschaft
  • Konzeption von Weiterbildungsangeboten für Multiplikator_innen und Versorger_innen
  • Kontaktaufbau zu und Kommunikation mit Entscheidungsträger_innen in Bezug auf Gesetzesveränderungen die trans* Eltern unmittelbar betreffen (TSG, Abstammungrecht etc.)
  • Unterstützung von trans* Eltern in laufenden Gerichtsverfahren
  • Pressearbeit

Hier vernetzen sich trans* Menschen, die sich jenseits der binären Geschlechternorm verorten, z.B. als nicht-binär, genderqueer oder weder*noch*. Es sind alle Menschen zur Mitarbeit willkommen, die sich nicht eindeutig im männlichen oder weiblichen Geschlecht verorten oder hierzu in einem Findungsprozess sind. Eine Mitgliedschaft in der Bundesvereinigung Trans* (BVT*) ist keine Voraussetzung für die Mitarbeit, ist jedoch langfristig erwünscht.

Die AG Nichtbinär wurde im Sommer 2016 als Mailingliste der Bundesvereinigung Trans* gegründet und hatte ihre konstituierende Telefonkonferenz am 28. Mai 2017. Die AG hat einen Emailverteiler, über den sie Informationen austauscht, trifft sich ca. einmal monatlich zu einer Telefonkonferenz und nutzt ein Online-Forum der Bundesvereinigung Trans*, um dort Dokumente abzulegen. Außerdem hält sie Treffen im Rahmen des Trans*Aktiv-Wochenendes und auf anderen Trans*- und speziell nicht-binären Veranstaltungen (z.B. _space, sprich: blank space) ab.

Die Ziele der AG wurden am 28. Mai 2017 festgelegt und beinhalten, dass Nichtbinär in der Bundesvereinigung Trans* als Querschnittsthema gleichberechtigt mit anderen Themen konsequent mitgedacht und mitbearbeitet werden soll. Die AG setzt sich im Rahmen der BVT* politisch für nichtbinäre Themen und Forderungen ein, beispielsweise im Zusammenhang mit Behandlungsleitlinien, einer TSG-Reform und der Einführung einer dritten Option beim Geschlechtseintrag. In der AG soll ein Austausch von Informationen zu Nichtbinär und nicht-binären Aktivitäten stattfinden und die AG soll eine Schnittstelle zwischen der BVT* und anderen nicht-binären Strukturen darstellen, z.B. zu Organisation und Teilnehmenden des Vernetzungs- und Austauschtreffens _space. Die AG ist ein Ort der Klärung zu nicht-binären Forderungen, so z.B. zu der Frage, wie eine dritte Option beim Geschlechtseintrag benannt werden sollte oder ob besser keine Geschlechtseinträge gefordert werden sollen (erste Aspekte hierzu wurden im Policy Paper Recht gesammelt). Im Rahmen der AG soll sich auch konkret zur laufenden Verfassungsbeschwerde auf eine „Dritte Option“ ausgetauscht und es sollen Strategien des Umgangs mit der erwarteten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts erarbeitet werden.

Wer Interesse an der Mitarbeit in dieser AG hat, melde sich gerne unter ag-nichtbinaer-koordination(at)bv-trans.de.

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